house on the hill, Juli

 

 


Unsere besten Freunde ziehen für ein Jahr nach Perth, um uns von unserem Alter und Missmut abzulenken schmeiße ich zu meinem Geburtstag eine “Weihnachten im Juli” Party; mit Weihnachtsbaum und Geschenken. Wir sitzen bis in die Morgenstunden, alle sind sich einig dass es ein Erfolg war.

 


 

 Tanzen will allerdings keiner. 
Ich berufe einen Notstandstanzabend ein, alle sind sich einig, man muß das öfter machen, machen tuts dann aber auch keiner.
 

 


Winter in Melbourne ist unfassbar dröge, nichts passiert, alle verstecken sich in ihren schlecht isolierten Häusern.

In Deutschlnd sind alle in der Sommerpause kein Micki Beisenherz Podcast, sondern nur updates vom Leipziger Partyvolk auf welchen Festivals sich alle herumgedrückt haben; superdeprimierend. Da bleibt mir nur Sandman zu schauen. Als unüberbietbarer Fan der Comics trägt mich das ein Stück durch den Winter.

Die Gasrechnung kommt zurück, ausgesprochen hoch. Ich will gar nicht wissen, was in Deutschland diesen Winter passiert. 

 


 


Zwischenzeitlich gibt die Regierung bekannt dass die Elektrizität jederzeit ausfallen kann, da die Stromanbiieter kein Interesse mehr auf Wettbewerb haben. Die erste Welt ist am offiziellen Ende angekommen.
Wegen Überschwemmungen in Queensland kostet der Salat 16$, ich hab glücklicherweise noch welchen im Garten. Solange Putin keine Atomwaffen zündet ist der auch lecker.