Los gehts

 

 

 

27.08.21
 


Frühstück gegessen, Karten gespielt, nervös auf die tausend Koffer geschielt.
Keine Trollies da.
Um uns herum checken alle langsam aus, keine Trollies.
Unsere Unmengen an Taschen stapeln sich auf der Veranda. Die Mädchen vom Abholdienst kommen um uns mitzunehen

und organisieren uns Trollies. Lustig schieben wir durchs camp und winken zum Abschied dem Waschblock zu. Schnell noch unterschreiben, dass wir auch wirklich gehen wollen und los gehts.

Im Bus sitzen wir ganz vorn, der Fahrer gibt uns eine kleine Tour.
Das Camp war ehemalig für Gasarbeitern gebaut, mit Pool und Spa; alles steht unberührt und jungfräulich da. So war das nicht gedacht.
Wir lernen  dass nur die Salties, die Salzwasserkrokodile gefährlich sind und die Freshies (Frischwasserkrokodile )ganz klein.

Als wir am Restaurant mit den Goldenen Bögen vorbeikommen überlegt der Bus geschlossen ob es sich lohnt für einen Stop die Quarantäne zu riskieren, entscheidet sich aber schweren Herzens dagegen.
Flughafen, Check in, Warten.

Unsere Taschen auf dem Band fahren draussen lustig Richtung Flugzeug, und als wir auch Platz genommen haben gibt es diesmal auch andere Getränke als Wasser. Während ich alle angebotenen Weinsorten unter dem missbilligenden Stirnrunzeln einer ältlichen Flugzeugbegleiterin verkoste, schunkeln wir lustig wackelnd durch die Wolken.
Unsere persönliche Boardunterhaltung das Handy verkündet uns freudig dass wir in Australien 90%der heruntergeladenen Filme nicht anschauen dürfen. Globalisierung halt.
In Melbourne geht verwunderlicherweise alles superschnell.

Wir hatten schon einen Wagen gebucht, da ja Corona ist, fühlt die australische Regierung dass es sicherer ist von einem Taxi abgeholt zu werden in dem jeden Tag hunderte verschiedene Passagiere befördert werden. Privatfahrten sind nicht erlaubt. Eine durchschnittliche Taxifahrt vom Flughafen zu uns kostet 70Au$, und wir wohnen gar nicht so weit vom Flughafen entfernt.
Willkommen in Melbourne