Tag drei

 


15.08.21
 

Heut früh sind wir vom Temperatur-mess-Team geweckt wurden. Super unangenehm, wenn man völlig verpeilt da hinaussteuer, und einem die Temperaturtanten ein fröhliches “Guten Morgen” entgegenwefen. Dann musste ich auch noch zehn Minuten an B rumwackeln damit der aufwacht. Danach war der Morgen gelaufen, wenn B “unsanft” geweckt wird frühstückt man lieber mit einem feuerspeiendem Drachen.
B hat ein Jetlag, damit hatte ich nicht gerechnet, mir geht es diesmal ausgezeichnet, dafür kann er abends nicht einschlafen. Nachdem wir jetzt schon zwei Tage hier sind haben wir uns auch dafür entschieden, nicht nach anderen Zimmern zu fragen. Wir haben eine riesige Veranda, dürfen jeden Tag einen Spaziergang (oder mehrere) zur Wäscherei machen, wo wir potentiell andere Menschen treffen können. Wir können laut Musik hören und mitgrölen. Wir können Springseil springen ohne jemanden zu stören. Und wir können Yoga machen ohne dass uns jemand vom gegenüberliegenden Balkon zuschaut. Ausserdem haben wir heute einen Besteckturm angefangen zu bauen, Karten gespielt, und aus den überflüssigen Tüten Quarantänegesichter gebastelt. Den Quarantäne-Knigge habe ich immer noch nicht studiert.